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Sichtbarkeit

Was kostet SEO? Preise, Modelle und was davon wirklich wirkt

SEO ist die Leistung, bei der am meisten behauptet und am wenigsten belegt wird. Dieser Artikel nennt die üblichen Preismodelle, sagt, was dahinterstecken muss, damit ein Preis gerechtfertigt ist, und benennt die Arbeit, für die Sie niemanden bezahlen müssen.
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6 Minuten
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Aktualisiert

Kurz gesagt

Suchmaschinenoptimierung wird in Deutschland überwiegend als monatliche Betreuung abgerechnet. Für kleine und mittlere Unternehmen liegen die Preise üblicherweise zwischen 200 und 1.500 € im Monat, Stundensätze bewegen sich meist zwischen 80 und 150 €, einmalige Optimierungsprojekte zwischen 1.000 und 5.000 €. Web Services BY berechnet für die laufende Sichtbarkeits-Betreuung einen festen Monatsbetrag, den es nach dem kostenlosen Erstgespräch nennt, monatlich kündbar. Eine SEO-Grundlage ist in jedem Website-Paket ohne Aufpreis enthalten.

Artikel

Die drei Abrechnungsmodelle

SEO wird auf drei Arten verkauft. Welches Modell angeboten wird, sagt oft mehr über den Anbieter aus als der Preis selbst.

Die drei Abrechnungsmodelle
ModellÜbliche SpannePasst, wenn
Monatliche Betreuung200 bis 1.500 € im MonatSie dauerhaft sichtbar bleiben wollen und jemanden brauchen, der zuständig ist.
Stundensatz80 bis 150 € pro StundeSie einen klar umrissenen Auftrag haben, etwa eine Analyse oder eine Umstellung.
Einmaliges Projekt1.000 bis 5.000 €Eine bestehende Seite technisch und inhaltlich einmal gründlich aufgeräumt werden soll.

Erfahrungswerte aus dem deutschen Markt für kleine und mittlere Unternehmen, keine Studienzahlen. Agenturen mit Konzernkunden liegen deutlich darüber.

Für einen Betrieb mit einer Website und einem Standort ist die monatliche Betreuung der Normalfall. Der Grund ist nicht kaufmännisch, sondern fachlich: Sichtbarkeit ist kein Zustand, den man einmal herstellt. Wettbewerber verändern ihre Seiten, Google verändert seine Bewertung, und ein Profil, das ein Jahr lang unberührt bleibt, verliert gegen eines, das gepflegt wird.

Was in einem Monatspaket enthalten sein muss

Ein Preis allein sagt nichts. Entscheidend ist, welche Arbeit dahintersteht. Bei einem Paket für einen Betrieb mit einem Standort sollten mindestens diese Punkte darin stehen, und zwar schriftlich:

  • Pflege des Google-Unternehmensprofils, also Angaben, Fotos, Leistungen und regelmäßige Beiträge.
  • Beobachtung einer festgelegten Zahl von Suchbegriffen, üblich sind drei bis zehn.
  • Ein monatlicher Bericht mit Positionen, Impressionen und Klicks aus der Google Search Console.
  • Antworten auf neue Bewertungen, mindestens als Entwurf zur Freigabe.
  • Technische Kontrolle der Website, also Ladezeit, Handy-Ansicht, Seitentitel und defekte Links.

Fehlt der Bericht, fehlt die Grundlage. Ohne Messung lässt sich weder belegen, dass die Arbeit wirkt, noch erkennen, wann sie aufhört zu wirken. Ein Anbieter, der keine Zahlen liefert, verkauft Zuversicht.

Warum SEO für 99 € im Monat nichts bewegt

Angebote unter etwa 150 € im Monat gibt es, und sie sind selten Betrug. Sie sind nur meistens automatisiert. Bezahlt wird ein Werkzeug, das eine Website durchsucht und eine Liste ausgibt, dazu ein Bericht aus demselben Werkzeug. Niemand schaut sich Ihren Wettbewerb an, niemand schreibt einen Text, niemand pflegt Ihr Profil.

Rechnen Sie kurz gegen: Bei einem Stundensatz von 100 € kaufen 99 € knapp eine Stunde Arbeit im Monat. Eine Stunde reicht, um einen Bericht zu erzeugen. Sie reicht nicht, um ihn zu lesen, einzuordnen und etwas zu ändern.

Die Arbeit, für die Sie niemanden bezahlen müssen

Ein erheblicher Teil der Sichtbarkeit eines Betriebs mit Ladenlokal oder Werkstatt entsteht außerhalb der Website, und dieser Teil kostet nichts außer Zeit. Wer knapp bei Kasse ist, fängt hier an:

  1. Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen: richtige Kategorie, alle Leistungen, Öffnungszeiten, echte Fotos.
  2. Kunden nach der Auftragserledigung um eine Bewertung bitten. Nicht kaufen, nicht erzwingen, einfach fragen.
  3. Jede Bewertung beantworten, auch die schlechten, und sachlich bleiben.
  4. Alle vier Wochen einen kurzen Beitrag im Profil setzen, etwa ein abgeschlossenes Projekt mit Foto.
  5. In allen Verzeichnissen dieselbe Schreibweise von Name, Straße und Telefonnummer verwenden.

Der letzte Punkt wird regelmäßig unterschätzt. Steht die Adresse an einer Stelle als „Stiftstr. 12“ und an einer anderen als „Stiftstraße 12“, hält eine Suchmaschine das im Zweifel für zwei Betriebe und verteilt das Vertrauen auf beide. Das ist kein Detail, sondern einer der wenigen Faktoren, die messbar über alle Portale hinweg wirken.

Wann sich das erste Mal etwas zeigt

Beim Google-Unternehmensprofil oft schon nach zwei bis vier Wochen, weil dort weniger Wettbewerb herrscht als in den normalen Ergebnissen. Bei den normalen Suchergebnissen bewegt sich in der Regel ab dem dritten Monat etwas Sichtbares, bei stark umkämpften Begriffen später. Wer Ihnen Ergebnisse in vier Wochen zusagt, verkauft etwas anderes als SEO.

Daraus folgt eine kaufmännische Konsequenz, die vor dem Vertrag gehört: Ein SEO-Budget, das nur drei Monate reicht, ist verbrannt. Entweder Sie planen zwölf Monate, oder Sie lassen es und stecken das Geld in Anzeigen, die sofort wirken und sofort aufhören zu wirken.

Wann sich SEO nicht lohnt

Es gibt Fälle, in denen ein Monatspaket das falsche Werkzeug ist, und ein ehrlicher Anbieter sagt das vor dem Angebot:

  • Ihre Leistung wird in Ihrer Region kaum gesucht. Bei zwanzig Suchanfragen im Monat holen auch Platz eins keine Aufträge.
  • Ihr Geschäft läuft über Empfehlungen und Stammkunden, und die Auftragsbücher sind voll.
  • Sie brauchen in den nächsten acht Wochen Aufträge. Dann sind Anzeigen das richtige Mittel, nicht SEO.
  • Ihre Website ist technisch so alt, dass jede Optimierung an ihr verpufft. Dann steht der Neubau vorn.

Wie wir abrechnen

Zur Einordnung, klar als eigenes Angebot gekennzeichnet und nicht als Marktdurchschnitt: Eine SEO-Grundlage ist bei uns in jedem Website-Paket enthalten, ohne Aufpreis. Dazu gehören saubere Seitentitel, eine Seite je Leistung, maschinenlesbare Angaben zu Firma, Ort und Leistungen sowie eine Anmeldung bei Google und Bing.

Die laufende Sichtbarkeits-Betreuung ist ein fester Monatsbetrag und monatlich kündbar. Den Betrag nennen wir Ihnen nach dem kostenlosen Erstgespräch, schriftlich. Enthalten sind die Pflege des Google-Profils, Antwort-Entwürfe auf neue Bewertungen, die Beobachtung von drei bis fünf Suchbegriffen und der monatliche Bericht. Keine Mindestlaufzeit, weil eine Leistung, die wirkt, keine Bindung braucht.

Fragen

Häufige Fragen

Beides ist möglich. Die technische Grundlage einer Website richtet man einmal ein, danach hält sie. Die Sichtbarkeit selbst ist dauerhaft, weil Wettbewerber ihre Seiten verändern und Google seine Bewertung anpasst. Ein Profil, das ein Jahr unberührt bleibt, verliert gegen eines, das gepflegt wird.

Für einen Betrieb mit einem Standort und einer überschaubaren Zahl an Leistungen liegen realistische Monatspakete zwischen 150 und 500 €. Darunter wird es automatisiert, darüber zahlen Sie in der Regel für Leistungen, die ein einzelner Standort nicht braucht.

Sie wirken unterschiedlich. Anzeigen bringen sofort Besucher und hören sofort auf, wenn das Budget endet. SEO braucht Monate und wirkt danach weiter, ohne dass jeder Klick einzeln bezahlt wird. Wer in acht Wochen Aufträge braucht, nimmt Anzeigen. Wer in zwölf Monaten unabhängiger sein will, nimmt SEO.

Den wirksamsten Teil ja. Google-Profil pflegen, Bewertungen einsammeln und beantworten, überall dieselben Firmendaten verwenden: Das ist die Arbeit mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung, und sie kostet nur Zeit. Technik und Seitenstruktur sind der Teil, bei dem Hilfe sich meistens rechnet.

An drei Merkmalen: eine Garantie für Platz eins, ein Preis ohne Angabe, welche Arbeit dahintersteht, und ein Vertrag mit langer Mindestlaufzeit. Dazu kommt das Fehlen eines monatlichen Berichts. Ohne Zahlen lässt sich nicht prüfen, ob Sie für Arbeit oder für Zuversicht bezahlen.